Auf dem Holzweg

28.04.2010 um 12:47 Uhr | in Meldungen aus Wald und Welt, World of ForestFinance

Ein wahrer Auswanderertraum: Als Uwe Nebel nach Panama kam, um sich die Arbeit von ForestFinance vor Ort genauer anzusehen, zog ihn das Land sofort in seinen Bann und ließ ihn und seine Frau auch so schnell nicht mehr los. Berit und Uwe Nebel blieben in Panama um das wunderschöne Hotel “Buena Vista” in der kleinen Provinz Chiriqui zu eröffnen.
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von Janina Mai.


Teak-Märchenwald

25.08.2009 um 19:26 Uhr | in Märchenwald

Fabel eins: Teak ist ein ganz besonders gutes Edelholz.

Keine Frage, Teak ist ein klasse Holz – besonders, wenn es älter ist (über 50 Jahre) und aus geschützten Regenwäldern kommt. Da soll es aber bitte bleiben. Plantagenteak erreicht ebenso wie anderes Plantagenholz nicht die Qualität von Wild-Teak – da verhält es sich wie mit dem Lachs.

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von Harry Assenmacher.


Bestanden: Unser Wald lebt!

24.04.2009 um 15:50 Uhr | in World of ForestFinance

Die Forstingenieurin Carola Paul wurde für ihre Diplomarbeit mit dem
Förderpreis der Münchner Forst­wissenschaftlichen Gesellschaft
ausgezeichnet. Sie untersuchte auch die ForestFinance-Forste.

Studien belegen: kommerzielle Holzplantagen unterstützen die biologische Vielfalt. Einerseits, weil der Holzbedarf nicht mehr aus den verbleibenden Naturwäldern gedeckt werden muss. Und andererseits, weil eine Holzplantage die Wiederherstellung eines Waldökosystems beschleunigen kann.

Die Bedingungen für eine natürliche Wiederansiedlung von Pflanzen sind auf ehemaligen Weideflächen nämlich denkbar schlecht. Es herrscht eine hohe Sonneneinstrahlung, der Boden ist oft nährstoffarm und erosionsanfällig. Neu gepflanzte Bäume stabilisieren die ausgelaugte Erde mit ihrem Wurzelwerk und reichern sie mit Nährstoffen aus dem abgefallenen Laub an.

Holzplantagen und Artenschutz

Eine besondere Bedeutung kommt Holzplantagen beim Artenschutz zu. Sie schaffen Rückzugsgebiete für viele Arten und ermöglichen Wanderungen zwischen den Naturwäldern. Inwieweit Plantagen die Biodiversität unterstützen, hängt aber stark von ihrer Bewirtschaftung ab. Daher haben eine Reihe von internationalen Organisationen wie die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) und die ITTO (International Tropical Timber Organization) Richtlinien für den Schutz der Biodiversität in Holzplantagen formuliert. Zu diesen gehört, dass einheimische statt exotische Arten nicht in Monokultur, sondern in Mischkultur angebaut werden und bestehende Waldreste erhalten bleiben.

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Brüllaffe in den ForestFinance Forsten

Die ForestFinance-Forste erfüllen diese Kriterien. Dank ihrer vorbildlichen Bewirtschaftung sind sie ideal, um die praktische Umsetzung und Wirkung der Richtlinien zu erforschen. So entstand in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Waldbau an der TU München eine Diplomarbeit, welche die Pflanzendiversität in den ForestFinance- Forsten in Las Lajas erforschte.
Gegenstand der Untersuchung war die natürlich gewachsene Bodenvegetation in den ForestFinance Wäldern. Solch ein Unterwuchs wird in vielen kommerziellen Plantagen nicht geduldet, da er mit dem Wertholz um Wasser, Licht und Nährstoffe konkurriert. Eine Kernfrage der Arbeit war, ob die Diversität der Pflanzen unter der Baumart Teak genauso hoch ist wie unter Beständen aus einheimischen Baumarten. Der aus Indonesien stammende Teakbaum wird von ForestFinance als einzige nicht einheimische Art angepflanzt. Er ist bei herausragenden Holzeigenschaften sehr schnellwüchsig, bietet vielfältige Verwendungsmöglichkeiten und verfügt über einen hohen Absatzmarkt. Die stabil hohen Holzpreise bedeuten eine Versicherung für die Investoren. In Holzplantagen wurde für Teak jedoch eine geringe Pflanzendiversität festgestellt.
Auch im Rahmen der Diplomarbeit wurden unter den ForestFinance-Teakbeständen tendenziell weniger Arten als in den Mischforsten – aber mehr als in anderen Teakplantagen festgestellt. Das liegt vermutlich an der kleinflächigen Anlage der Bestände. Die negativen Effekte von Teak kommen durch die Mischung mit einheimischen Baumarten weniger stark zum Tragen als in Monokulturen, in denen die meisten vergleichbaren Studien stattfanden.

Neuer Lebensraum für Tiere

Untersuchungen zu den Verbreitungsmechanismen der Pflanzenarten ergaben, dass 90 Prozent der gefundenen Arten durch Tiere verbreitet werden. Dies entspricht der Verbreitungsstruktur natürlicher Ökosysteme und zeigt, dass die ForestFinance-Bestände ein akzeptiertes Habitat für Tiere darstellen. Dieser Erfolg beruht auch darauf, dass ForestFinance bei der Anlage der Bestände bestehende Einzelbäume und Waldreste in die Plantagen integriert hat.

Insgesamt zeigte die Untersuchung eine positive Auswirkung der von ForestFinance angewandten Managementmaßnahmen auf die Pflanzendiversität. Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn Teak wird auch in Zukunft eine bedeutende Wirtschaftsbaumart bleiben, die maßgeblich zum finanziellen Erfolg einer Plantage beiträgt.

www.forestfinance.de

von Kristin Steffan.


Der Regenwald stirbt – für Gartenmöbel aus Teak

24.03.2009 um 16:05 Uhr | in Waldwirtschaft

Teak ist in der Tropenwaldwirtschaft die rentabelste Baumart. In Deutschland liegt der Marktanteil für Teak und andere tropische Hölzer bereits bei 50 Prozent des gesamten Holzmarktes. Um den ständig wachsenden Bedarf zu decken, werden immer größere Urwaldflächen gerodet. Jeden Tag fallen weitere Tier- und Pflanzenarten dem oft illegalen Raubbau zum Opfer. Und auch dem Klima schadet die Zerstörung: Nach Schätzungen stammen circa 20 Prozent der CO2 -Emissionen aus Regenwald-Rodungen. Teak, in Monokulturen angebaut, verschlechtert zudem die Fruchtbarkeit der Böden. Regenwasser schwemmt die Humusschicht weg und hinterlässt kahle Wüsten.

holzÖkologisch erwirtschaftetes Holz aus den ForestFinance Forsten

Doch Teak liefert eines der schönsten und besten Hölzer der Welt. Das kräftig-braune und glänzende Kernholz setzt sich deutlich gegen das schmale helle Splintholz ab. Der Geruch des frischen Holzes erinnert an Leder. Schnelles Wachstum, seine edle Färbung und die hohe Witterungsbeständigkeit machen Teak zu der beliebtesten Holzart der Regenwälder. Teak wirkt nicht nur edel, sondern trotzt dank seiner natürlichen Öle auch Wind und Wetter und ist damit ideal für Gartenmöbel geeignet. Selbst nach vielen Jahren im Freien bleibt Teakholz ganz ohne chemische Behandlung stabil. Nur die Farbe des Holzes verändert sich mit der Zeit und entwickelt eine natürlich schöne, silbergraue Patina. Daneben wird Teakholz auch gerne für Parkett oder aber im Schiffs- und Bootsbau eingesetzt. Schiffsdecke aus Teak werden nicht rutschig. Darüber hinaus eignet sich Teakholz zum Drechseln, Schnitzen oder für den Modellbau, da es leicht zu bearbeiten ist. Nach wie vor besteht daher eine sehr hohe Nachfrage nach Teak - auch aus tropischen Urwäldern.

Die Alternative: Teak aus ökologischer Aufforstung

Umweltverträgliche Aufforstungen mit Teak sind möglich. Voraussetzung ist, dass für die Pflanzungen kein Regenwald abgeholzt wird und keine Monokulturen gepflanzt werden. Das Bonner Unternehmen ForestFinance realisiert solche ökologische Aufforstungen in Panama.

Eine kürzlich in den ForestFinance Teakbeständen durchgeführte Studie belegt eine höhere Pflanzenvielfalt als in reinen Teak-Monokulturen. Den Grund dafür vermutet Forstingenieurin und Autorin der Studie Carola Paul in der kleinflächigen Anlage der Bestände. Die negativen Effekte von Teak, wie die starke Beschattung durch die sehr großen Blätter, kommen durch die Mischung mit einheimischen Baumarten weniger stark zum Tragen als in großflächigen Monokulturen, in denen die meisten vergleichbaren Studien stattfanden.

Der aus Indonesien stammende Teakbaum wird von ForestFinance als einzige nicht einheimische Art in Panama angepflanzt. Die ForestFinance-Mischwälder bieten neuen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Schädlinge dagegen vermehren sich weit schlechter als in Monokulturen, was den Einsatz von Pestiziden weitgehend überflüssig macht. Wer mit ForestFinance in ökologische Tropenwald-Aufforstung investiert, tut daher auch der Natur etwas Gutes.

www.forestfinance.de

von Kristin Steffan.


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