Rettet Bioschokolade den Regenwald?

24.05.2009 um 15:06 Uhr | in Meldungen aus Wald und Welt

Mit Schokoladenkonsum den Regenwald schützen? Gar nicht so abwegig, meint Spiegel Online und beruft sich dabei auf eine aktuelle Studie. „Schokolade besteht zum größten Teil aus Kakao, einer Pflanze, die im Schatten besonders gut gedeiht. Und das angesehene Worldwatch-Institut in Washington schlägt nun vor, den Regenwald in Brasilien durch behutsamen Anbau von Kakao-Pflanzen zu schützen“, berichtet das Magazin auf seiner Website. Kakao sei eine hochwertige Anbaupflanze, die unter dem Dach des Regenwaldes angebaut werden könne.

kakaoKakaobohnen in der Schale
Foto: United States Department of Agriculture

Die Rede ist dabei sicherlich nicht von Kakao-Monokulturen, sondern von  Bioschokolade, gewonnen aus ökologisch angebautem Biokakao. Diesen befürwortet auch das Tropenwaldnetzwerk: „Gezielte Nascherei ist angesagt, schließlich soll gerade nicht der Anbau der Kakaobohnen auf großen Plantagen gefördert werden, sondern Kleinbauern, die häufig mit wenig oder gar keinen Düngemitteln und Pestiziden arbeiten“, schreibt Annika Franck. Denn nicht nur Ökologie, sondern auch der Fair Trade-Gedanke ist ein wichtiger Aspekt beim Kakao-Anbau.

Nicht nur für Naschkatzen: CacaoInvest

Doch nicht nur Naschkatzen profitieren von Bioschokolade, auch ein Investment in Kakao kann sich lohnen. Das neue Kakao-Agroprodukt CacaoInvest von ForestFinance verbindet ökologischen Kakao-Anbau mit hohen Renditen.
Bei CacaoInvest pachtet der Investor für 20 Jahre eine Fläche von mindestens 5.000 m2 AgroMischforst. Die Hälfte der Fläche wird mit Nutzbäumen zur Erzeugung von Edelholz aufgeforstet, die andere Hälfte mit Bäumen zur Produktion von hochwertigem Bio-Kakao. Mit einer Renditeprognose von bis zu 9,5 Prozent kann CacaoInvest als nachhaltiges Investment mit seriösen Erwartungen in die Wertentwicklung von Kakao und Edelhölzern aufwarten. Zusätzliche Erlöse aus dem Emissionshandel mit CO2-Rechten oder Samenverkauf sind möglich.

Bereits im fünften Jahr nach der Investition kommt es zu jährlichen Ausschüttungen von circa sieben Prozent. Die Erlöse stammen aus der Vermarktung von fair gehandeltem und biologisch angebautem Kakao. Parallel zum Kakao wird ein Forst angepflanzt. Diese geschickte Mischung macht eine hohe Rendite möglich: Die prognostizierte Gesamtauszahlung für einen Hektar CacaoInvest liegt bei rund 70.000 Euro.

Und auch die Natur gewinnt: Bei der finalen Ernte des Holzes wird kein Kahlschlag betrieben. CacaoInvest ist ein nachhaltiges Investment, in dessen Rahmen dauerhaft neuer tropischer Wald entsteht, der einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen darstellt. Zudem trägt er zum Klimaschutz bei. Jeder neu gepflanzte Wald hilft, das für das globale Klima und den Artenschutz so wichtige Ökosystem zu schützen. So nimmt die nachhaltige tropische Forstwirtschaft den Handelsdruck von den noch existierenden Regenwäldern, da sie die Angebotsmenge an nachhaltig produzierten Tropenhölzern erhöht. Zudem schafft ForestFinance mit seinen nachhaltigen Investments sichere und dauerhafte Arbeitsplätze für die heimische Bevölkerung in einem strukturschwachen Land wie Panama. CacaoInvest wird ab 9.600 Euro für einen halben Hektar angeboten.

Mehr Informationen finden Sie unter www.cacaoinvest.de

www.forestfinance.de

von Kristin Steffan.


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