Sachwert Wald stark im Kommen

24.05.2009 um 15:19 Uhr | in Grünes Geld

Sachwerte wie Immobilien und Wald sind wieder gefragt, da sie weitgehend unabhängig von Geldwertschwankungen sind. Sachwerte sind auch in Zeiten der Finanzkrise wertbeständig, denn ihr Tauschwert stellt eine nicht beeinflussbare Größe dar. Damit sind sie langfristig sicherer als Aktien und andere Geldanlagen.

Besonders attraktiv ist eine Investition in den Sachwert Wald. Dieser war in der Vergangenheit privilegierten Schichten wie dem Adel, Großgrundbesitzern oder öffentlichen Körperschaften vorbehalten. Schließlich erkannten auch institutionelle Anleger Waldflächen als ein zunehmend knappes Gut. In Nordamerika wurde Wald in den letzten Jahrzehnten fester Bestandteil vieler erfolgreich gemanagter Vermögen.

Sachwert Wald: hohe Renditen und geringe Wertschwankungen

Bäume wachsen unabhängig von Börsencrashs und Konjunkturschwankungen und gewinnen so auch in der Finanzkrise stetig an Wert. Holz ist ein vielseitig nutzbarer, nachwachsender Sachwert, der sowohl als Baumaterial als auch in der Möbel- und Papierindustrie eingesetzt wird. Darüber hinaus ist Holz ein CO2-neutraler Energieträger. Aus diesen Gründen wird für den Rundholzverbrauch bis 2020 allein in Europa eine Zunahme von 40 Prozent vorausgesagt. Doch auch die aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien und Lateinamerika tragen zur steigenden Holznachfrage bei.

Weltweit investieren Pensionsfonds und Banken in tropische Wälder: Ein Sachwert-Investment, das - im Gegensatz zu Aktien oder anderen nachhaltigen Investments - eine Kombination aus Sicherheit und Rendite bietet. Denn die Vergangenheit zeigt: Die Waldpreise steigen.

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Junger ForestFinance Forst

Gute Marktaussichten für Waldinvestments

Der NCREIF-Timberland-Property-Index weist seit 1973 eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 14,5 Prozent auf. Im Vergleich zum Aktienindex S&P 500 entspricht dies einer um 3,8 Prozentpunkte bzw. knapp 35 Prozent absolut höheren Rendite bei einem deutlich niedrigeren Schwankungsrisiko. Auch im vergangenen Jahr stieg der Index erneut um 17,45 Prozent. Hauptgrund war die hohe Holznachfrage aus den boomenden südostasiatischen Staaten und die damit steigenden Waldpreise. Auch langfristig betrachtet sind die Marktaussichten für den Sachwert Holz gut: Denn der steigenden Tropenholz-Nachfrage steht ein immer geringeres Holzangebot gegenüber. Weitere Erhöhungen der Waldpreise sind daher sehr wahrscheinlich. Zudem ist mit CO2-Zertifikaten eine zusätzliche Einnahmequelle hinzugekommen, die attraktive Zwischenerlöse ermöglicht.

Einen deutlichen Renditeanstieg bei Waldinvestments prognostiziert auch eine Studie des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und der Berenberg Bank. Die Studie “Klimawandel - Strategie 2030″ untersuchte die vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Wirtschaft. Gleichzeitig zeigt sie auf, welche Chancen und Herausforderungen sich für den Waldverkauf daraus ergeben. “Der Forstwirtschaft kommt im Zeichen von Klimawandel und Verknappung fossiler Brennstoffe eine neue und erweiterte Dimension zu”, so die Autoren. Die Folge: Immer mehr Anleger investieren in den Sachwert Wald, um an dem Aufschwung teilzuhaben.

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Blick auf panamaische Wälder

Waldinvestments bei ForestFinance: Rendite für Mensch und Natur

Die Bonner ForestFinance Gruppe hat sich auf nachhaltige Investments in den Sachwert Wald spezialisiert, die eine lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. ForestFinance bietet Investoren die Möglichkeit, direkt in den begehrten Sachwert Holz zu investieren. Dabei bildet neben klar geregelten Besitzverhältnissen der Aufforstungsflächen insbesondere die bewährte Forstmethode einen großen Sicherheitsfaktor. Denn im Gegensatz zu Monokulturen sind die Forste von ForestFinance tropische Mischwälder, die ein hohes Maß an biologischer Vielfalt sichern und so unter anderem das Risiko von Baumkrankheiten und Schädlingsbefall deutlich reduzieren. So profitiert nicht nur der Investor, sondern auch die Umwelt und das Klima. Denn die nachhaltig bewirtschafteten Wälder sorgen für Klima-, Wasser- und Bodenschutz, schaffen dauerhaft neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere und sichern gleichzeitig über viele Jahre Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen Panamas.

www.forestfinance.de

von Kristin Steffan.


Rettet Bioschokolade den Regenwald?

24.05.2009 um 15:06 Uhr | in Meldungen aus Wald und Welt

Mit Schokoladenkonsum den Regenwald schützen? Gar nicht so abwegig, meint Spiegel Online und beruft sich dabei auf eine aktuelle Studie. „Schokolade besteht zum größten Teil aus Kakao, einer Pflanze, die im Schatten besonders gut gedeiht. Und das angesehene Worldwatch-Institut in Washington schlägt nun vor, den Regenwald in Brasilien durch behutsamen Anbau von Kakao-Pflanzen zu schützen“, berichtet das Magazin auf seiner Website. Kakao sei eine hochwertige Anbaupflanze, die unter dem Dach des Regenwaldes angebaut werden könne.

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Foto: United States Department of Agriculture

Die Rede ist dabei sicherlich nicht von Kakao-Monokulturen, sondern von  Bioschokolade, gewonnen aus ökologisch angebautem Biokakao. Diesen befürwortet auch das Tropenwaldnetzwerk: „Gezielte Nascherei ist angesagt, schließlich soll gerade nicht der Anbau der Kakaobohnen auf großen Plantagen gefördert werden, sondern Kleinbauern, die häufig mit wenig oder gar keinen Düngemitteln und Pestiziden arbeiten“, schreibt Annika Franck. Denn nicht nur Ökologie, sondern auch der Fair Trade-Gedanke ist ein wichtiger Aspekt beim Kakao-Anbau.

Nicht nur für Naschkatzen: CacaoInvest

Doch nicht nur Naschkatzen profitieren von Bioschokolade, auch ein Investment in Kakao kann sich lohnen. Das neue Kakao-Agroprodukt CacaoInvest von ForestFinance verbindet ökologischen Kakao-Anbau mit hohen Renditen.
Bei CacaoInvest pachtet der Investor für 20 Jahre eine Fläche von mindestens 5.000 m2 AgroMischforst. Die Hälfte der Fläche wird mit Nutzbäumen zur Erzeugung von Edelholz aufgeforstet, die andere Hälfte mit Bäumen zur Produktion von hochwertigem Bio-Kakao. Mit einer Renditeprognose von bis zu 9,5 Prozent kann CacaoInvest als nachhaltiges Investment mit seriösen Erwartungen in die Wertentwicklung von Kakao und Edelhölzern aufwarten. Zusätzliche Erlöse aus dem Emissionshandel mit CO2-Rechten oder Samenverkauf sind möglich.

Bereits im fünften Jahr nach der Investition kommt es zu jährlichen Ausschüttungen von circa sieben Prozent. Die Erlöse stammen aus der Vermarktung von fair gehandeltem und biologisch angebautem Kakao. Parallel zum Kakao wird ein Forst angepflanzt. Diese geschickte Mischung macht eine hohe Rendite möglich: Die prognostizierte Gesamtauszahlung für einen Hektar CacaoInvest liegt bei rund 70.000 Euro.

Und auch die Natur gewinnt: Bei der finalen Ernte des Holzes wird kein Kahlschlag betrieben. CacaoInvest ist ein nachhaltiges Investment, in dessen Rahmen dauerhaft neuer tropischer Wald entsteht, der einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen darstellt. Zudem trägt er zum Klimaschutz bei. Jeder neu gepflanzte Wald hilft, das für das globale Klima und den Artenschutz so wichtige Ökosystem zu schützen. So nimmt die nachhaltige tropische Forstwirtschaft den Handelsdruck von den noch existierenden Regenwäldern, da sie die Angebotsmenge an nachhaltig produzierten Tropenhölzern erhöht. Zudem schafft ForestFinance mit seinen nachhaltigen Investments sichere und dauerhafte Arbeitsplätze für die heimische Bevölkerung in einem strukturschwachen Land wie Panama. CacaoInvest wird ab 9.600 Euro für einen halben Hektar angeboten.

Mehr Informationen finden Sie unter www.cacaoinvest.de

www.forestfinance.de

von Kristin Steffan.


Newsletter-Editorial vom 14.05.2009

14.05.2009 um 15:26 Uhr | in World of ForestFinance

Unsere und, viel wichtiger, Ihre Bäume stehen noch im Wald. Und dort lassen wir sie auch dieses Jahr, denn der Holzmarkt ist im Umfeld der sich ausweitenden Weltwirtschaftskrise arg zusammengebrochen. Keine Sorge, der Wald ist gut versorgt und wir sorgen uns schon um die weitere Zukunft. Darum war ForestFinance auch auf einer Holz-Vermarktungsmesse in David, Panama. Darum besuchen wir die Ligna in Hannover oder auch einzelne große Holzverarbeiter. Darum studieren unsere Praktikanten und Diplomanden, die in Panama arbeiten, nicht mehr nur Forstwirtschaft, sondern oft auch Holzwirtschaft und Holztechnik. Einer von ihnen wird sich vor allem mit der Nutzung von Durchforstungshölzern geringen Querschnitts beschäftigen und insbesondere auch damit, wie man örtliche Produktionsstrukturen und Menschen einbeziehen kann – nicht nur den Weltmarkt mit seinen derzeit stillstehenden Maschinen. Langfristig und nachhaltig Wirtschaften heißt für uns gerade in den schwierigeren Zeiten, auf stabile lokale und regionale Strukturen zurückgreifen zu können. Diese zu stärken und ruhig auf bessere Zeiten zu warten. Wer heute nicht nur Wirtschaftsnachrichten liest, sondern auch die Berichterstattung von den weltweiten Klimakonferenzen verfolgt, der könnte zwar an wieder steigende Aktienkurse glauben – aber ob wir die Klimaveränderung ausbremsen können? Ich glaube: In der Krise ist vor der Krise. Und auch wenn die weltweite Wirtschaftskrise vielleicht vorübergeht, wird die Klimakrise nicht warten. Gut, wer dann schon vorgesorgt hat, eingebunden ist in gesunde örtliche Kreisläufe, seinen Wald, seine Produktion, sein Leben selbst bestimmt und nicht von Börsen und „Machern“ bestimmt wird. Viel Spaß beim Lesen der wie immer interessanten Berichte aus Wald und Welt wünscht

Ihr Harry Assenmacher

www.forestfinance.de

von Harry Assenmacher.


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